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Christine Lambrecht Lebenslauf
Christine Lambrecht Lebenslauf

Christine Lambrecht Lebenslauf | Christine Lambrecht ist eine in Köln geborene deutsche Politikerin und Juristin. Seit dem 08.12.2021 ist sie Bundesministerin der Verteidigung in der Scholz-Administration.

Lambrecht trat 1982 in die SPD ein und war von 1985 bis 2001 Stadtverordneter der Stadt Viernheim, dessen Vorsitzende sie von 1997 bis 2001 war. 1982 wurde sie in die SPD gewählt. Ab 1989 war sie zudem Mitglied des Kreistags Bergstraße bis 1997, wo sie die Interessen des Landkreises vertrat.

Im Deutschen Bundestag war Lambrecht von 1998 bis 2021 Mitglied der Konservativen Partei. Zunächst wurde sie 1998 und 2002 per Direktwahl in den Bundestag in der Bergstraße gewählt, unterlag jedoch in vier aufeinanderfolgenden Wahlen 2005, 2009, 2013 und 2017 und wurde über die Landesliste zum Einzug in den Bundestag gezwungen.

Lambrecht erklärte im September 2020, bei der Bundestagswahl 2021 nicht mehr zur Wiederwahl zu stehen war ordentliches Mitglied des Ausschusses. Außerdem wirkte sie im Arbeitskreis der SPD-Bundestagsfraktion mit, der für die Umsetzung der Atomausstiegspolitik zuständig war. Sie ist Mitglied der Parlamentarischen Linken, die eine der Fraktionen ist.

Als Lambrecht für die 15. Wahlperiode in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, wurde sie ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses und Sprecherin des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Verfahrensnormen.

Zeitweise war sie auch stellvertretende Sprecherin für Rechtsfragen der SPD-Bundestagsfraktion. Als Mitglied des Deutschen Ältestenrates war Lambrecht in der darauffolgenden Wahlperiode Mitglied des Deutschen Bundestages.

Zuvor war sie von 2009 bis 2011 rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Im April 2011 wurde sie dann zur stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt, seit Mai 2011 ist sie zudem, vertreten durch die SPD, im Vermittlungsausschuss tätig.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Lambrecht im Dezember 2013 nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU zum ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der Bundestagsfraktion gewählt. Lambrecht erhielt bei der SPD-Landtagsfraktionswahl 95,1 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses sowie des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung; Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion zu Geschäftsordnung, Immunität und Wahlprüfung; stellvertretende rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion; Mitglied der Richterauswahlkommission; Mitglied des SPD-Parteirats

Christine Lambrecht Lebenslauf

Während der Amtszeit von Merkel IV war sie von Juni 2019 bis Dezember 2021 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und von Mai bis Dezember 2021 auch Bundesministerin für Familie, Senioren und Frauen und Jugend.

Lambrecht war von 2011 bis 2013 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und von Dezember 2013 bis September 2017 Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Zuvor war sie von März 2018 bis Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen Juni 2019.

Sie haben einige Projekte auf ihrer To-do-Liste, darunter die Stärkung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Auch die Einführung einer Meldepflicht für Upload-Plattformen wollte Lambrecht 2019 erreichen.

Für die Meldung von Formvergehen an die Behörden sind die Betreiber zuständig.Als Beispiele dafür nannte sie Morddrohungen, Volksverhetzung und schwere Beleidigungen. Gemeint sind damit vor allem sogenannte Hate Crimes jeglicher Art.Lambrecht seinerseits widersetzte sich entschieden einer Klarnamenpflicht im Internet.

Nach der vorgeschlagenen Revision der Strafprozessordnung soll es künftig nicht mehr erlaubt sein, Verfahren unzumutbar zu verzögern, etwa durch vielfache Beweisanträge. Die Rechte der Betroffenen werden in keiner Weise eingeschränkt.

Es gibt einen Gesetzentwurf für ein Unternehmenssanktionsgesetz, an dem derzeit gearbeitet wird.Lambrecht erneuerte ihre Kampagne für ihren Entwurf eines Unternehmenssanktionsgesetzes zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihrer Programmagenda.

Notwendig sind auch wirtschaftsbasierte Sanktionen, die proportional zur eigenen Wirtschaftskraft sind. Die bisherige Bußgeldobergrenze von zehn Millionen Euro pro Verstoß ist für Großkonzerne nicht ausreichend.

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