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Herbert Hainer Wohnort
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Herbert Hainer Wohnort | Herbert Hainer ist ein deutscher Manager und Sportfunktionär, der am 3. Juli 1954 in Dornwang bei Dingolfing geboren wurde.

Von 2001 bis 2016 war er Vorstandsvorsitzender der Adidas AG. Er wurde am 15. November 2019 als Nachfolger von Uli Hoeneß zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt.

Nach dem Abitur absolvierte Hainer eine Lehre, bevor er über einen zweiten Bildungsweg die Hochschulreife erlangte. Hainer arbeitete in der elterlichen Metzgerei, bevor er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Landshut studierte.

Er erwarb einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre . In seiner Heimatstadt eröffnete er später eine eigene Bar.

Hainer strebte danach, Fußballprofi zu werden. Er spielte für den FC Ottering, der einst in die erste Runde des DFB-Pokals einzog.

Zur Saison 1978/79 wechselte er für zwei Jahre zum ETSV 09 Landshut und debütierte am 5. August 1978 gegen Rot-Weiß Oberhausen in der ersten Runde des DFB-Pokals.

Das Spiel gewann der Ex-Bundesligist mit 5:1 v. In dieser Saison erzielte Hainer 22 Tore. In der Saison 1979/80 erzielte er trotz Berufsbesetzung weitere 13 Tore für die 09er.

Als Hainer erkannte, dass er sich seinen Traum, Fußballprofi zu werden, nicht erfüllen konnte, nahm er 1979 eine Stelle als Marketingleiter Deutschland beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble an.

1987 wechselte er zum Sportartikelhersteller Adidas Deutschland er hatte mehrere verantwortungsvolle Positionen inne, bevor er im März 2001 zum CEO ernannt wurde.

Herbert Hainer war von 2001 bis 2016 Vorsitzender des vierköpfigen Vorstands der Adidas AG in Herzogenaurach, Deutschland, dem zweitgrößten Sportartikelhersteller der Welt mit 110 Tochtergesellschaften.

2015 erwirtschaftete die Gruppe mit weltweit über 55.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 16,9 Milliarden Euro. Er begann seine Karriere bei Adidas als Verkaufsleiter für Taschen, Schläger und Bälle.

Nach mehreren Zwischenstationen als Vertriebsleiter für Deutschland wurde er 1997 als Geschäftsführer in den Vorstand der Aktiengesellschaft berufen.

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Unter Hainers Vorsitz wurde 2006 die US-Sportmarke Reebok für 3,1 Milliarden Euro gekauft und an einen Finanzinvestor verkauft 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2021.

Vom 14. März 2014 bis zum 8. September 2014 war Hainer nach dem Ausscheiden seines Freundes Uli Hoeneß Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG.

Herbert Hainer ist Vorstandsmitglied der Bayerischen Versicherungsbank, der Lufthansa und der Unternehmensberatung Accenture. Zudem war er bis 2011 im Verwaltungsrat von Engelhorn tätig.

Inzwischen hatte Hainer geheiratet. Er heiratete und hatte zwei Kinder. Hainer trat im Frühjahr 1997 in den Vorstand der „adidas AG“ ein.

Die Übernahme des Sportartikelherstellers „Salomon SA“ hat die Expansion und Konsolidierung des Unternehmens weiter vorangetrieben.

Die im Dezember 1997 gegründete „adidas-Salomon AG“ war Europas erster Sportartikelhersteller. Nur das amerikanische Unternehmen „Nike“ übertrifft sie global.

Hainer wurde 1999 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hainer reduzierte die Produktpalette und verbesserte die Vertriebsstrukturen, um die Produktivität zu steigern.

Er war auch die treibende Kraft hinter dem Online-Verkauf von „adidas Salomon“-Artikeln, der im Frühjahr 2000 begann. Hainer trat im März 2001 die Nachfolge von Louis-Dreyfus als Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG an.

Hainer erhielt im November 2003 den Bambi in der Kategorie „Business“ für seine Rolle bei der Transformation der Marke adidas zu einem internationalen Lifestyle-Label.

Hainer kündigte im Oktober 2004 eine verstärkte Expansion in den US-Markt an, wo adidas beabsichtigt, Nike im Bereich Fußballartikel Konkurrenz zu machen.

adidas verkaufte seine Wintersport- und Outdoorsparte Salomon im Oktober 2005 trotz der Verluste der Sparte für mehr als 485 Millionen Euro an die finnische Amer Sports Corporation. 2005 wurde Hainer zum „Unternehmer des Jahres“ gekürt, 2006 erhielt er den Deutschen Imagepreis.

2008 wurde er mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2010 wurde er zum Manager des Jahres (Manager-Magazin) ernannt und erhielt 2011 den Bayerischen Verdienstorden.

Hainer, so hart er auch ist, lenkt erstaunlich lange einen Dax-Konzern und weiß seinen inneren Vulkan besser zu kontrollieren als Hoeneß. Das war nicht immer so.

Weggefährten berichten, dass der spätere Top-Manager als Amateurfußballer in seiner niederbayerischen Heimat den Schiedsrichter mit einem gegen seine Mannschaft verhängten Elfmeter trotz Standes von 8:0 konfrontierte – und das noch in der Schlussminute.

Für Hoeneß, der schnell einen knallroten Ärgerkopf entwickelte, ist das nichts Neues. Alpha-Männer genießen es, Recht zu haben.

Er machte aus dem Krisenunternehmen eine globale Super-Marketing-Maschine, deren Turnschuhe heiß begehrt sind. Zu Adidas kam der asketisch wirkende Manager über ein BWL-Studium, eine eigene.

Bierkneipe und eine jahrelange Ausbildung beim US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble. Bei der Hainer-App.

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