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Peer Augustinski Todesursache
Peer Augustinski Todesursache

Peer Augustinski Todesursache | Der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher Peer Augustinski 25. Juni 1940 in Berlin; † 3. Oktober 2014 in Overath war während seiner Karriere Synchronsprecher, Hörspielsprecher und Hörbuchinterpret.

Viele Menschen lernten ihn Mitte der 1970er Jahre durch seine Skizzenserie „Klimbim“ kennen. Augustinski hat Voice-Overs für eine Vielzahl von Schauspielern geliefert, darunter den amerikanischen Schauspieler Robin Williams.

Nach seinem Vater, einem Konzertmeister, und seiner Mutter, einer Cellistin, begann er im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspielen.

Er wuchs im Alter von 7 bis 17 Jahren in der Region Ribnitz-Damgarten auf und verbrachte dort seine prägenden Jahre. 1954 begann er als Student in Neustrelitz ein Musikstudium, das er 1957 abschloss.

1957 übersiedelte er in die Bundesrepublik Deutschland, wo er von 1961 bis 1964 Schauspiel an der Max-Reinhardt-Schauspielschule in Berlin studierte.

Von 1964 bis 1965 arbeitete er als Theaterschauspieler am Fränkischen Theater Schloss Maßbach, wo er zwei Jahre blieb.

Unter seinen weiteren Stationen waren das Stadtbundtheater Hof , das Schleswig-Holsteinische Landestheater in Flensburg (1968–1970) und die Theater der Städte Kiel und Köln.

Augustinski trat in Klassikern wie „Die Gerechten“ von Albert Camus, „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann, „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller und „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni auf, die er im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele 1978.

Augustinski wurde in Krakau, Polen, geboren. Danach arbeitete Augustinski als freischaffender Schauspieler. Von 2001 bis 2005 spielte er in Ephraim Kishons Tragödie Es war die Lerche auf einer Europatournee, die ihn durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führte.

Trotz der Tatsache, dass er ein talentierter Musiker war, der sechs Instrumente spielen konnte, darunter Schlagzeug, Cello und Klavier, verfolgte er nie eine professionelle Karriere in der Musik.

Friedrich Hollaenders Singspiel „Höchste Eisenbahn“ war sein erster Fernsehauftritt, der 1963 ausgestrahlt wurde. Bereits 1963 spielte er in dem Film eine Nebenrolle.

Peer Augustinski Todesursache

Eine Serie von Aktenzeichen XY, in der er als Kriminalkommissar aus Mannheim auftrat , wurde 1974 ausgestrahlt. Augustinski wurde 1977 von Regisseur Michael Pfleghar entdeckt und mit seiner Sketch-Serie „Klimbim“ weltweit bekannt.

Er trat auch in der Comedy-Fernsehserie Two Heavenly Daughters auf, bei der Pfleghar Regie führte und in der Ingrid Steeger die Hauptrolle spielte, zur gleichen Zeit wie Two Heavenly Daughters.

Danach arbeitete Augustinski weiterhin in der Unterhaltungsindustrie, hauptsächlich in Fernsehen und Film. Mit Christine Brückner wirkte er in Literaturverfilmungen wie Christine Brückners Jauche und Levkojen und dessen Fortsetzung Nirgendwo ist Poenichen und Feuchtwangers Exil mit.

Er spielte auch in Slapstick-Komödien wie Drei gegen Drei der NDW-Gruppe Trio , Familienserien wie Unsere schönsten Jahre mit Elmar Wepper und Uschi Glas und Krimiserien wie Der Alt.

Daneben Augustinski war von 1992 bis 1995 Moderator der Sat.1-Sendung Manno-o-Mann und Moderator des Satiremagazins Fiktiv, das 1998 erschien und im Jahr darauf mit der Silbernen Rose von Montreux ausgezeichnet wurde.

Peer Augustinski war der Cousin von Rolf Schult, einem Theaterschauspieler und Synchronsprecher, der auch Synchronsprecher war.

Peer Augustinski und Olivia Augustinski sind die Kinder aus seiner ersten Ehe mit Ute Augustinski, und sie sind sein Sohn bzw. seine Tochter.

Olivia verfolgte auch eine Schauspielkarriere und trat unter anderem in der ARD-Fernsehserie Marienhof auf. Peer Augustinski war seit 1972 mit Schauspielkollegin Gisela Ferber verheiratet, aus dieser Ehe ging der gemeinsame Sohn Bernd hervor.

Augustinski erlitt am 5. November 2005 einen Schlaganfall, als er an einem Projekt für ein von ihm produziertes Hörbuch arbeitete. Seitdem benötigt er ärztliche Hilfe und ist halbseitig gelähmt.

Er hat ein Buch darüber geschrieben, wie er zu dieser Position kam. Augustinski hatte mehrere öffentliche Auftritte, unter anderem in der Johannes B. Kerner-Show, wo er über die Folgen seiner Krankheit und den Verlauf seiner Genesung sprach.

Auch ohne physische Präsenz gelang es dem Künstler, das Interesse des Publikums zu wecken: Peer Augustinski arbeitete als Synchronsprecher für zahlreiche internationale Stars, darunter Tim Allen 61, „Aus dem Jungle, in den Jungle“ und Jean Reno 62, „Das Dschungelbuch“ 66, „Die Besucherin“.

Seine bekannteste Synchronrolle war wohl die von Robin Williams 63, „Good Morning, Vietnam“, der sich am 11. August 2014 in seiner Heimatstadt Los Angeles das Leben nahm.

Der spritzige, frivole Humor, der kämpferische Großvater Benedikt und die schrille Mutter Jolante bleiben den damaligen Zeitgenossen in guter Erinnerung. Mit Ingrid Steeger, der 2006 verstorbenen Elisabeth Volkmann und Wichart von Roell ist die Reihe nun breit gefächert.

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