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Renate Schmidt Alter
Renate Schmidt Alter

Renate Schmidt Alter | Renate Schmidt ist Politikerin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.Die SPD-Politikerin Renate Schmidt wurde Mitte der 1990er Jahre nach ihrer Haarfarbe „Rote Renate“ genannt.

Das BR-Fernsehen zeigt in „Lebenslinien“ ein Porträt der ehemaligen Bundesministerin für Familie und Frauen, die sich auch leidenschaftlich für Gerechtigkeit einsetzt.

Renate Schmidt gilt als Kämpferin, Pionierin und Vorbild, wenn es darum geht, Frauenrechte in traditionell männerdominierten Bereichen einzufordern. Sie wurde 1943 in Coburg, Deutschland, geboren und wuchs in Fürth, Deutschland, auf.

Ihr soziales Engagement in der Schule zeigt sich schon früh in ihrer Rolle als Organisatorin von „Nachhilfebörsen“. Nachdem sie im Alter von 17 Jahren schwanger wurde, entschied sie sich, ein Jahr vor dem Abitur die High School abzubrechen, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren.

Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Quelle AG wurde Schmidt 1972 in den Betriebsrat des Unternehmens gewählt und war von 1973 bis 1980 aufgrund ihres Betriebsratsamtes freigestellt. Von 1980 bis 1988 war sie bayerische Landesvorsitzende der HBV.

Ihre persönliche Glaubwürdigkeit ist stark geprägt von ihrer eigenen Biografie, die sie gerne und nach Möglichkeit zur Sprache bringt. Sie wurde kurz vor dem Abitur vom Gymnasium in Fürth verwiesen, da sie damals unverheiratet und schwanger war, was damals um 1960 als peinlich galt.

Danach unterstützte sie ihre Familie als Programmiererin und Systematikerin Analystin beim großen Versandhändler Quelle, wo sie auch als Betriebsrätin ihre Führungsqualitäten unter Beweis stellte.

Als sie 1980 für die SPD in den Bundestag gewählt wurde, war sie eine erfahrene Frau, die von einem unterstützenden Ehemann unterstützt wurde, der sich gerne um ihr jüngstes Kind kümmerte.

Allerdings musste die Frage gestellt werden, wie Schmidt ihre Rolle als Mutter mit den Aufgaben einer Bundestagsabgeordneten vereinbaren wollte.

Renate Schmidt Alter

Schmidt wurde 1972 Mitglied der SPD. 1973 gründete sie mit ihrem Mann in ihrer Heimatstadt eine Ortsgruppe der SPD-Jugendgruppe. Ihre Wahl in den Bundestag erfolgte 1980.

Von 1987 bis 1990 war sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag und von 1990 bis 1994 Vizepräsidentin des Bundestages. 1987 wurde sie in den Bundestag gewählt.

Der Wahlkreis Nürnberg-Nord wurde von 1994 bis 2002 von Renate Schmidt im Landtag Bayern vertreten, seit 1994 war sie Landtagsabgeordnete. Bis 2000 war sie Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei (SPD) .

1999 kündigte sie an, die Politik zu verlassen. 2002 musste sie ihre Meinung ändern, als sie am 22. Oktober 2002, im gleichen Jahr ihrer Berufung, zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt wurde.

Schmidt wurde nach der Regierungsübernahme der Großen Koalition im Jahr 2005 von ihren Ämtern entbunden und durch Ursula von der Leyen ersetzt. Inzwischen war sie wieder in den Bundestag gewählt worden.

Und das hat sie getan. Als Politikerin war sie niemandes Freundin, und sie musste einem Mann wie Helmut Kohl nicht wie anfangs Süssmuth und später Angela Merkel demonstrieren, dass sie nicht alles mitmachen würde, was er wollte.

Schmidts Popularität und gesellschaftspolitische Kompetenz wurden von Gerhard Schröder, der Familienpolitik für “Ramsch” hielt, nicht unterschätzt.

Aufgrund ihrer Popularität und gesellschaftspolitischen Expertise wurde Schmidt 2002 zur Bundesfamilienministerin ernannt. In ihrem bisherigen Job kämpfte sie für mehr Kita-Plätze und eine bessere Work-Life-Balance.

Nach ihrem Einstieg in die Politik als Frau etablierte sich Renate Schmidt als SPD-Politikerin im CSU-regierten Bayern und lebte als Protestantin in einem katholischen Bezirk ihrer Heimat Bayern. „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, sagt sie in einem ihrer Lieblingszitate.

Sie erklärte im Mai 2008, dass sie bei der Bundestagswahl 2009 nicht mehr antreten wird. Die dreifache Mutter und Oma bezeichnet sich nach eigenen Worten als „Haustier der Familie“.

Die Gründe für ihre Rückkehr in die Evangelische Kirche im Jahr 1993 und ihre Lebensplanung „nach der Macht“ werden voraussichtlich in diesem Gesprächsgottesdienst diskutiert.

2009 verzichtete sie auf eine Wiederwahl und beendete ihr Engagement in der offiziellen Politik.
Schmidt lebt mit ihrem zweiten Ehemann Hasso von Henninges und dem gemeinsamen Sohn Christian Schmidt in Nürnberg. 2014 wurde ihr von der Stadt, in der sie aufgewachsen ist, die Ehrenbürgerschaft verliehen.

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