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Christoph Hein Biografie
Christoph Hein Biografie

Christoph Hein Biografie | Christoph Hein deutsche Aussprache: kstf haan; geboren am 8. April 1944 ist ein deutscher Autor und Übersetzer, der in Berlin lebt.

Er wuchs im Dorf Bad Düben in der Nähe von Leipzig auf. Als Sohn eines Geistlichen durfte er in der DDR nicht die Erweiterte Oberschule besuchen und absolvierte stattdessen sein Abitur an einem Gymnasium im Westteil Berlins.

Nach dem Abitur arbeitete er unter anderem als Monteur, Buchhändler und Regieassistent.Von 1967 bis 1971 studierte Hein Philosophie in Leipzig und Berlin, wo er 1971 sein Diplom abschloss.

Nach seinem Abschluss nahm Hein eine Stelle als Dramaturg an der Volksbühne in Berlin an, wo er von 1974 bis 1979 auch als Hausautor tätig war.Hein ist seit 1979 als freiberuflicher Autor tätig.

Hein trat erstmals mit seiner 1982 erschienenen Novelle Der fremde Freund in Erscheinung. Hein war von 1998 bis 2000 erster Präsident des deutschsprachigen PEN-Zentrums. .

Wie Hein erklärt, basiert das preisgekrönte Filmdrama Das Leben der Anderen lose auf seinen persönlichen Erfahrungen beim Militär.

Der Autor und Regisseur von Donnersmarck behauptet in einem Artikel aus dem Jahr 2019, er habe nach dem Besuch der Premierenvorführung die Entfernung seines Namens aus dem Abspann beantragt, weil er den Film als eine Beleidigung seiner Intelligenz empfand.

„Eine Verfilmung von Christoph Heins Roman Willenbrock, unter der Regie von Andreas Dresen und mit Christian Bale in der Hauptrolle, erschien 2005.

Lyrische Werke von Christoph Hein wurden 2009 von Hans-Eckardt Wenzel vertont, mit dem Hein 1990 in dem Film Last from the Da Da eR aufgetreten war.

Christoph Hein ist ein Unterstützer der Bewegung Standing Up for Collections.Der preisgekrönte Film Das Leben der Anderen unter der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck basiert teilweise auf Heins Lebensgeschichte.

letzterer interviewte ihn 2002 zu diesem Zweck; nach der Premierenvorführung beantragte er, seinen Namen aus dem Vorspann zu streichen, weil sein Leben „ganz anders“ gewesen sei.

Der Film „beschreibe nicht die 1980er Jahre in der DDR“, sondern sei „ein Horrormärchen vergleichbar mit Tolkiens Mittel-“ In Deutschland hat er sich seither als einer der wichtigsten Gegenwartsautoren etabliert die Veröffentlichung seines Romans The Stranger Friend.

Christoph Hein Biografie

Zuvor veröffentlichte Hein hauptsächlich Kurzgeschichten, die in verschiedenen historischen Epochen angesiedelt sind.

Viele dieser Arbeiten befassten sich mit der Geschichte aus der Sicht von Neben- oder Nebenfiguren. Viele seiner Texte handeln von Liebe, aber seine Liebhaber sind selten glücklich, weil ihr Alltag, ihre Herkunft und ihre.

Erziehung es ihnen schwer machen, eine Verbindung zu sich selbst und zu anderen sowie zu sich selbst und zu anderen herzustellen.

Heins dramatische Werke beschäftigen sich vor allem mit den Triebkräften der Geschichte und dem Scheitern revolutionärer Bewegungen.

Aber „Heins Geschichtsstücke sind keine Geschichtsstücke“, weil ihm konkrete Ereignisse oder die Schicksale „großer Männer“ der Weltgeschichte egal sind und seine Geschichtsstücke daher keine Geschichtsstücke sind.

Die Arbeit von Christoph Hein beschäftigt sich immer mit der Gegenwart, und er tut dies, indem er grundlegende Fragen stellt.

Hein findet seine Sujets im Kontext unmittelbarer zwischenmenschlicher Beziehungen. Er fragt danach, wozu seine Charaktere in der Lage sind, indem sie ihr eigenes Selbst oder ihre Realität verändern.

Hein stellt Geschichte als persönliche Erfahrung dar, indem er seine Figuren mehr zu Wort kommen lässt, als er in seinen Romanen über sie erzählt. Führen sie regelmäßig längere Gespräche? oder gar Monologe.

Dieser Schreibstil ist zweifellos von seiner Theatererfahrung geprägt, die sich in seinen Prosawerken widerspiegelt.
Die Protagonisten seiner Texte sind häufig Intellektuelle, die sich in ihrer Umgebung nicht wiedererkennen oder sich bewusst von ihrer Umgebung abgrenzen.

Der Intellektuelle Racine kämpft in “Einladung zum Lever Bourgeois”, mit dem Hein 1980 sein literarisches Debüt in Deutschland gab, mit seiner Verstopfung und muss doch eine Einladung an den Hof annehmen.

Einem breiteren Publikum wurde Hein durch Andreas Dresens Romanverfilmung »Willenbrock« bekannt; Neben seinen literarischen Werken fanden auch seine zahlreichen Theaterstücke internationale Anerkennung.

Heins schriftstellerische und publizistische Fähigkeiten stellten sich auch als Molière-Übersetzer und als Redakteur der Wochenzeitung »Freitag« unter Beweis.

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