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Patrick Padberg Eltern
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Patrick Padberg Eltern | Marlis, ein 3-jähriges Mädchen, verschwand vier Wochen lang spurlos. Dann entdeckte ein Arbeiter sie – tot, mit schweren Schädelverletzungen, und es schien, als wäre sie ermordet worden. Im flachen Wasser eines Baches wurde eine bewusstlose Leiche gefunden.

Die Polizei konnte die letzten Stunden im Leben des Mädchens mit einigem Erfolg rekonstruieren. Am 13. Juni 1984 spielte Marlis Magiera, die kleine Tochter eines.

Professors für Staatsrecht, mit dem Nachbarsjungen Michael auf dem Hof ​​nebenan, als sie dem Jungen versehentlich mit ihrem Gokart den Fuß abrollte. Nach einer angeblichen Auseinandersetzung soll Marlis trotzig erklärt haben: „Ich gehe gleich.“

Tatsächlich war es diese Aussage, die Michaels Mutter Ilona Meyer aus dem bergischen Honrath bei Siegburg damals mitgehört haben will.

Die Ermittler nahmen sie, die zuvor nur eine wichtige Zeugin war, bald ins Visier und wurden ausführlich verhört – doch die Polizei entdeckte nichts Belastendes, der Fall wurde eingestellt.

Inzwischen, mehr als vier Jahre später, wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen, weil sich die Spuren zweier Verbrechen gegen Kleinkinder auf seltsame Weise überschneiden.

Detlef Meyer, 32, seit Sommer 1984 Ehemann des Angeklagten, gestand Entführung und Tötung 15 Monate alter Unternehmer Patrick Padberg am 12. November dieses Jahres; Er hatte zuvor Patricks Großmutter vor der Entführung und Tötung erwürgt.

Wie die nüchterne Kriminalstatistik berichtet, wurde Patrick zum 39. Mal seit der Gründung der Bonner Republik 1815 entführt und in dieser Zeit 15 Kinder ermordet.

Als 1958 der siebenjährige Joachim Goehner von einem Stuttgarter Gärtner entführt wurde, starb der Schüler, bevor die geforderte Summe von damals 15.000 Mark den Behörden übergeben werden konnte.

Es zeigt sich, dass in fast allen Fällen, in denen solche Verbrechen tragisch endeten, die Täter unerfahrene Kriminelle waren, die später vor die Strafgerichte traten – „Einzelkämpfer“, wie der hannoversche.

Kriminologe Christian Pfeiffer sie beschreibt, oder „konsequent einfach strukturierte Menschen“, wie Pfeiffer sagt Kollege Hans Joachim Schneider aus Münster beschreibt sie.

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Deutsche Täter sind meist Laien, was sie extrem gefährlich macht. Anders als Profis in Italien und Spanien, die laut Pfeiffer nur mit “geringem Risiko” operieren, weil sie “streng kalkulieren” und deshalb “sorgsam mit Gewaltanwendung umgehen”, seien deutsche Täter meist Amateure, was sie extrem gefährlich mache.

Ein aufgeklärter Mord weckt bei den Ermittlern alte Erinnerungen. Als Täter gilt der Mann, der 1988 in der Stadt Eslohe im Sauerland zwei abscheuliche Verbrechen begangen hatte.

Eslohe/Lohmar Eslohe/Lohmar „Ihre Leiche wurde in der Wohnung über dem Restaurant ihrer Eltern gefesselt: Der Mord an der Wirtstochter Claudia Otto in Lohmar bei Bonn scheint nach 34 Jahren aufgeklärt zu sein“, heißt es in einem Agenturbericht am Dienstag dieser Woche veröffentlicht.

Am Ende führte Spur zur Festnahme und Verurteilung eines verurteilten Doppelmörders, der heute 66 Jahre alt ist. Und dieser Mensch ist im Sauerland kein Unbekannter.

Diese Taten erschütterten nicht nur das Sauerland, sondern auch weite Teile der Bundesrepublik, und es geschah 1988.

Waltraud Padberg wurde in Eslohe ermordet, ihr Enkel Patrick von demselben Täter entführt. Er brach in das abgelegene Haus der Unternehmerfamilie ein, erwürgte Waldtraud Padberg, 56, und entführte mit ihm das 15 Monate alte Kind, bevor er vom Tatort floh.

Der Fall machte landesweite Schlagzeilen, zum Teil aufgrund eines Fernsehappells der Familie an den Täter, der weit verbreitete Aufmerksamkeit erregte.

Lösegeld blieb jedoch wirkungslos, weil der Täter, der damals in einem Haus in Frettermühle Gemeinde Finnentrop, Kreis Olpe wohnte, im selben Haus auch dessen Enkel Patrick ermordet hatte.

Auf EXPRESS-Anfrage bejahte Oberstaatsanwalt Robin Faßbender: „Ja, der Haftbefehl wurde aufgehoben und das Verfahren später eingestellt.“

Daher hielt der Richter die einzelne DNA-Probe für einen dringenden Tatverdacht nicht für ausreichend – zumal M. ein häufiger Gast in der Wohnung des späteren Opfers war.

Polizei und Staatsanwaltschaft hätten bei ihren Ermittlungen einen investigativeren Ansatz verfolgen sollen. Sie konnten sie jedoch nicht liefern, weshalb die Akte geschlossen wurde.

Die Beamten ermittelten unter anderem im Umfeld der Millionärstochter, in der näheren Umgebung sowie bei den Gästen eines bekannten Ausflugsrestaurants.

Detlef M., heute 62 Jahre alt, war einer der Tatverdächtigen, gegen ihn gab es aber keine konkreten Beweise.Die Beamten ermittelten im Umfeld der Millionärstochter, im Umfeld und auch bei den Gönnern.

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