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Marie Gruber Todesursache
Marie Gruber Todesursache

Marie Gruber Todesursache | Marie Gruber war eine deutsche Schauspielerin, Hörspielschauspielerin und Synchronsprecherin. Sie wurde am 11. Juni 1955 in Wuppertal geboren und starb am 8. Februar 2018 in Berlin. Ihre Durchbruchrolle als Rita Struutz in der Erfolgskomödie Go Trabi Go gelang ihr im Jahr 1991.

Als Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand in der ARD-Krimiserie Polizeiruf 110 stieg sie in die Welt der Fernsehschauspielkunst ein.

Seit 1980 wirkte sie in mehr als 140 Film- und Fernsehproduktionen mit, neben ihrer Mitwirkung in zahlreichen Bühnenproduktionen von Frank Castorf.

Marie Gruber wurde 1955 als Tochter eines Sattlers und einer in der Landwirtschaft tätigen Mutter in Wuppertal geboren.

Sie blieb bis zu ihrem sechsten Lebensjahr in Wuppertal und lebte dort bis zu ihrer Geburt. Nach dem Umzug ihrer Eltern nach Halle verbrachte sie dort zusammen mit ihren beiden älteren.

Brüdern ihre Kindheit. Gruber besuchte von 1979 bis 1982 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin, wo sie ihr Schauspielstudium abschloss.

Nach Abschluss ihrer Schauspielausbildung spielte Gruber in Theaterproduktionen am Landestheater Anklam unter Frank Castorf, am Staatsschauspiel Dresden, an den Berliner Bühnen.

„Das Ei“, im Friedrichstadtpalast, an der Berliner Volksbühne, am Theater 89, am Brandenburger Theater , und im Theater am Kurfürstendamm.

Außerdem wurde sie für ihre Arbeit am Theater am Kurfürstendamm ausgezeichnet. Ihr Kanon umfasste unter anderem Werke von Autoren wie Henrik Ibsen Nora oder Ein Puppenhaus, Molière , Bertolt Brecht Trommeln in der Nacht, Mrs.

Carrars Gewehre, William Shakespeare und Heinrich von Kleist Der zerbrochene Krug. Ihr Filmdebüt gab Gruber 1980 als Madeleine im Fernsehfilm Andreas und der Knochenmann.

Im selben Jahr besetzte sie den Schauspieler und Regisseur Dieter Bellmann als Titelfigur in der DFF-Märchenproduktion Dornröschen. Bellmann war für die Regie der Produktion verantwortlich.

1981 debütierte sie erstmals auf der Kinoleinwand in Herrmann Zschoches Film „Garantie für ein Jahr“ als Cliquenmitglied in einer kleinen Nebenrolle. Dies war ihr erster Auftritt auf der Leinwand.

Sie trat 1985 zum ersten Mal beim Polizeiruf 110 auf und spielte in der Episode mit dem Titel „Verführung“ zwei verschiedene Rollen.

Marie Gruber Todesursache

In der Verfilmung des Herbert-Otto-Romans Der Traum vom Elch, in dem sie 1986 an der Seite von Katrin Sass die Hauptrolle spielte, stand ihre Rolle als Krankenschwester Anette im Vordergrund.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wirkte Gruber in mehreren Produktionen mit, die sowohl auf der Kinoleinwand als auch im Fernsehen gezeigt wurden.

Ihr Durchbruch gelang ihr als Hausfrau Rita Struutz in den Versionen von 1991 und 1992 der erfolgreichen Kinokomödie Go Trabi Go, in der sie neben Wolfgang Stumph die Hauptrolle spielte.

Go Trabi Go 2: That Was the Wild East wurde im folgenden Jahr veröffentlicht. Zwischen den Jahren 1995 und 1997 trat sie in elf Folgen von Stumphs ZDF-Krimiserie Stubbe – Von Fall zu Fall als seine Frau Caroline auf. Die Rolle der Caroline übernahm ab der zwölften Folge Renate Krosner.

Neben ihrer Arbeit für Film, Fernsehen und Theater hat Gruber auch zahlreiche Hörspiele und Hörbücher aufgenommen. Ab 1981 war sie an der Produktion einer Vielzahl von Hörspielen für den DDR-Rundfunk aktiv beteiligt.

In den Hörbüchern der gleichnamigen Buchreihe des deutschen Autors Torsten Rohde, der seine Werke unter dem Pseudonym Renate Bergmann veröffentlicht, sprach sie von 2014 bis 2016 die Figur der „Online-Omi“.

Außerdem ist sie Synchronsprecherin. Ihre Stimme lieh sie u.a. Wanda Sykes für die Rolle von Sids Faultier-Großmutter in den beiden amerikanischen computeranimierten Action-Comedy-Filmen Ice Age 4 und Ice Age: Collision Ahead! .

Sie sprach die “kleine Blume” im Radio-Tatort des MDR. Marie Gruber war viermal verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. Sie teilte sich mit ihrem Lebensgefährten ein Haus in Berlin-Pankow.

Gruber ist seit Oktober 2017 von der Arbeit abwesend, als er begann, sich wegen Lungenkrebs behandeln zu lassen. Sie starb im Februar 2018 im Alter von 62 Jahren.

Neben ihren Rollen im Fernsehen war Gruber auch ein bekanntes Gesicht auf den Bühnen verschiedener Theaterproduktionen.

So trat sie unter anderem in Produktionen der Berliner Volksbühne und des Dresdner Staatsschauspiels auf. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Ernst Busch Theaterschule in Berlin.

Ihr erstes Festengagement erhielt sie von dem später legendären Volksbühnenintendanten Frank Castorf, der damals noch am Theater Anklam tätig war. An der Volksbühne wurde sie zum Star.

Aus dem Umfeld, in dem die in „Babylon Berlin“ und „Polizeiruf 110“ aufgetretene Schauspielerin arbeitete, war allerdings schon damals bekannt, dass sich der Krebs ausgebreitet hatte und das Hauptaugenmerk auf der Linderung der Krankheitssymptome liegen sollte.

Diese Angst hat Unglück kaum verwirklicht. Wir sprechen der Familie und den Freunden von Marie Gruber in dieser schweren Zeit unser tief empfundenes Beileid aus.

Im folgenden Video gibt ein Psychologe Ratschläge, wie man für Freunde da sein kann, die eine schwierige Zeit durchmachen:

Im Oktober 2017 wurde bekannt, dass der Berliner seit einiger Zeit gegen Lungenkrebs kämpft. Zu diesem Zeitpunkt teilte ihr Agent allen mit, dass Gruber eine Pause einlegen werde, aber die Dreharbeiten so schnell wie möglich wieder aufnehmen möchte.

Wie BILD berichtet, nahm die Schauspielerin jedoch bereits an einer Palliativtherapie teil, einer Behandlung, die nur dann Symptome lindern soll, wenn es keine Heilung mehr gibt.

Bekanntheit erlangte die Wuppertaler Schauspielerin in ihrer Rolle als Rita Struutz an der Seite von Wolfgang Stumph in „Go Trabi Go“ =. Gemeinsam konnten sie das gesamte Publikum im deutschen Kino für sich gewinnen.

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