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Dr Glaeske Krank
Dr Glaeske Krank

Dr Glaeske Krank | Gerd Glaeske war ein deutscher Apotheker und Gesundheitswissenschaftler. Er wurde am 13. Mai 1945 in Stecklenberg geboren und starb am 27. Mai 2022 .

Glaeske erhielt seine pharmazeutische Ausbildung an der RWTH Aachen sowie der Universität Hamburg. 1978 schloss er seine Dissertation in Hamburg zum Thema Synthese von Tetrahydrothiazinderivaten mit der Promotion ab.

In den Jahren 1988 bis 1999 war er in den Bereichen pharmakologische Beratung und Grundsatzfragen für verschiedene Krankenkassen sowie den Verband der Angestelltenkrankenkassen tätig.

An der Universität Bremen, wo er seit 1999 tätig ist, ist er derzeit Professor für das Studium der Arzneimittelversorgung.

Bis 2015 war er verantwortlich für die Herausgabe des jährlichen Arzneimittelreports der Barmer Ersatzkasse.

Das Nachschlagewerk Bittere Pillen zählt seit seiner Gründung Glaeske zu seinen Mitwirkenden. Im Jahr 2009 war er verantwortlich für die wissenschaftliche.

Bewertung der Medikamente und die Beratung zum Dokument. Er war der Letzte, der das Arzneimittelhandbuch der Stiftung Warentest vor seiner Veröffentlichung durchgesehen hat.

Glaeske war von 2003 bis 2010 Mitglied des Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen und hatte diese Funktion über den gesamten Zeitraum inne.

Durch Interviews und Stellungnahmen zu Gesundheits- und insbesondere Drogenthemen, die ausgestrahlt oder in den Medien einschließlich Fernsehen, Radio und Printmedien veröffentlicht wurden, hat Glaeske ein breites Publikum erreicht.

Glaeske ist seit 2017 wissenschaftliche Leiterin des Instituts „Longer Better Living“. Die Universität Bremen und die Krankenkasse BKK24 sind die Träger dieses Instituts, das sich Präventionsfragen widmet und Förderung eines gesunden Lebens.

In den letzten Jahren hat er auch viel Zeit der pharmakoepidemiologischen Forschung gewidmet.Nehmen Sie zum Beispiel die Medikamente, die Männer einnehmen.

Die Häufigkeit von Psoriasis und das Vorhandensein anderer komorbider Erkrankungen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern war ein weiterer Schwerpunkt der Forschung.

Sein Dementia Report 2020 stieß auf heftige Gegenreaktionen der medizinischen Fachwelt, weil er sich seit den 1970er Jahren für den Einsatz harscher Techniken anstelle der Verabreichung von Medikamenten zur Behandlung von Demenz einsetzte.

Glaeske war einer der Autoren eines umstrittenen Positionspapiers, das im Mai 2021 veröffentlicht wurde. Das Papier behauptete, dass Statistiken zur Auslastung von Intensivstationen im Zuge der COVID-19-Pandemie gezielt aufgebläht wurden. Das Papier löste viele Kontroversen aus.

Diese Vorwürfe wurden von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin , dem Bundesverband Marburger Bund und der Deutschen Krankenhausgesellschaft „aufs Schärfste zurückgewiesen“.

Dr Glaeske Krank

Gerd Glaeske ist am 27. Mai 2022 im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit verstorben.Am 29. September 2015 fand in Berlin im Rahmen des 10.

Ärztekongresses 2015 im Beisein zahlreicher prominenter Vertreter des deutschen Gesundheitswesens eine Verabschiedung von Glaeske statt.

Glaeskes Verdienste wurden von zahlreichen Persönlichkeiten gewürdigt, darunter Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, und Christoph Straub, Geschäftsführer der BARMER GEK.

Durch eine langjährige und für beide Seiten zweifellos fruchtbare Zusammenarbeit ist Glaeske mit der BARMER GEK verbunden, die den Kongress gemeinsam mit der Universität Bremen organisiert hat.

Von Beginn an wurden die vom promovierten Apotheker Glaeske und seinem „Bremer Team“ erstellten Arzneimittelgutachten im Rahmen der BARMER GEK-Schriftenreihe mit dem.

Schwerpunkt Gesundheitsanalytik als äußerst wertvoller Beitrag gewürdigt zur Analyse und Diskussion der pharmazeutischen Industrie.

Neben der Redaktion der Berichte war die BARMER GEK maßgeblich daran beteiligt, die Forscher mit den Daten zu versorgen, die sie für ihre Arbeit benötigten.

Robert Paquet, der die Veranstaltung moderierte, überreichte Glaeske ein nagelneues, druckfrisches Exemplar des 35. Bandes der eingangs erwähnten Schriftenreihe.

Dies geschah als eine Form der symbolischen Anerkennung. Der Inhalt dieses Bandes steht ganz im Zeichen der Versorgungsforschung und enthält Beiträge des stellvertretenden.

Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse, Thomas Ballast; der Vorstand des BKK-Dachverbandes Franz Knieps; und Professor Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Das Thema dieses Bandes ist thematisch nicht ganz unpassend; Inhaltlich dreht sich in diesem Band jedoch alles um Gesundheit.

Serviceforschung. Paquet dankte dem Empfänger „für seine Disziplin, die Arbeit an diesem Band nicht zu bemerken“, da Glaeske aufgrund der unerwarteten Umstände „vorbeigearbeitet“ worden sei.

Professor Dr. Gerd Glaeske, ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrats für Gesundheit , hatte noch kämpferische Worte zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Versorgungsforschung zu sagen.

Diese Worte wurden nicht nur in den Bogen seiner eigenen historischen Erfahrung eingeordnet. Die „evidenzbasierte Beratung der Krankenkassen“ durch die wissenschaftliche Forschung sei von größter Bedeutung, weil es noch „zu viele ökonomische Interessen im Gesundheitswesen“ gebe.

Die Frage “Wer muss an welcher Stelle im System agieren, um Weiterentwicklungen anzustoßen” kann nur so beantwortet werden.

Glaeske war von 1988 bis 1992 Leiter der pharmakologischen Beratung im AOK-Kreis Mettmann. Obwohl diese Zeit im AOK-Kreis Mettmann „schon lange zurückliegt“, ermöglichten die dort gegebenen Rahmenbedingungen den „Anfang“. der Versorgungsforschung.

” Die bereitgestellten Daten erlaubten im Nachhinein, so Glaeske, Einblicke in die Versorgungsstrukturen sowie die Entwicklung von Analysemethoden.

Glücklicherweise wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte in der Entwicklung erzielt. Die Versorgungsforschung konnte in den „großen Phasen des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung“ unter anderem dadurch etabliert werden, dass von der Politik „Geld für Professuren erpresst“ wurde.

Er freue sich, dass das Netzwerk sein Ziel der vollen Anerkennung in der Politik erreicht habe. Das zeigt sich zum Beispiel ganz deutlich darin, dass wir gebeten wurden, unseren Beitrag zur Besetzung des wissenschaftlichen Expertenbeirats für den Innovationsfonds zu leisten.

Dass all diese “Kraft der Versorgungsforschung” in einem Netzwerk gebündelt worden sei, zeige sich derzeit als “wichtig und richtig”.

Da die pharmazeutische Industrie gegenüber kritischen Untersuchungen von Arzneimitteln über eine sogenannte „funktionierende Lobbypolitik“ verfügt, ist eine starke.

Position schon deshalb notwendig, weil nur so die politischen Implikationen der dafür relevanten Diskussionen durchgesetzt werden können Untersuchungen.

Darüber hinaus machte er sich durch zahlreiche Auftritte in Talkshows und Ratgebersendungen als Drogenkritiker einen Namen.

In seinen Ausführungen ging es auch um Themen wie das Warenangebot öffentlicher Apotheken sowie die Empfehlungen der Apotheker.

Als direkte Folge davon haben Apotheker unterschiedliche Sichtweisen auf ihn: Einige von ihnen bewundern seine Offenheit und erkennen ihn als profunden.

Experten im Gesundheitswesen und in der Arzneimittelversorgung an, während andere sich wünschen, er würde einfach von der Leinwand verschwinden, wenn er im Fernsehen auftritt. Sie betrachteten ihn in ihren Augen als „Gegner der Apotheker“.

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