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Felor Badenberg Wikipedia
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Felor Badenberg Wikipedia | Der 1975 in Teheran geborene deutsche Jurist Felor Badenberg ist derzeit Leiter der Rechtsextremismus-Abteilung des Bundesamtes für Verfassungsschutz .

Er hat diese Position seit Juni 2020 inne. Am 15. Juni wird sie die Vizepräsidentin dieser Organisation übernehmen. Mit zwölf Jahren zog Badenberg mit ihren Eltern aus dem Iran nach Deutschland.

Neben Deutsch spricht sie auch die Sprache des Iran, die Farsi heißt. Sie studierte Jura an der Universität zu Köln und bezahlte ihre Ausbildung unter anderem mit einer Tätigkeit als Kellnerin.

Ihre Dissertation mit dem Titel „Das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung unter Berücksichtigung der Problematik der anonymen Geburt“ war die Grundlage für ihre Promotion, die sie 2006 erwarb.

Danach begann sie ihre Karriere als Anwältin Angestellter beim Bundesamt für Verfassungsschutz. Badenberg, damals Mutter eines kleinen Kindes, wollte in Köln bleiben und entschied sich deshalb für dieses Unternehmen.

Im Jahr 2011 fungierte Badenberg als Abteilungsleiter für Human Resources. Während ihrer Tätigkeit bei Hans-Georg Maassen arbeitete sie sich bis in die Führungsspitze hoch.

In dieser Funktion war sie für die Verwaltung der Interaktionen des Büros mit der Regierung und dem Parlament sowie für die Vorträge und Reden des Präsidenten verantwortlich.

Im Jahr 2015 leitete sie die Agentur bei der Umwandlung ihrer Cyber-Defense-Abteilung in eine unabhängige Abteilung und übernahm die Position ihrer ersten Leiterin.

Seit Juni 2020 ist Badenberg Leiterin der Abteilung Rechtsextremismus. In dieser Funktion möchte sie unter anderem eine engere Zusammenarbeit mit Extremismusforschern wie z Politologen, Psychologen und Soziologen.

Im Juni 2022 wurde Badenberg von Innenministerin Nancy Faeser für das Amt des Vizepräsidenten des Amtes vorgeschlagen. Michael Niemeier war die Person, die diese Position vor ihr innehatte.

In politischer Hinsicht ist es schwer zu lokalisieren. Felor Badenberg musste als Kellner arbeiten, um seine Ausbildung in Köln zu finanzieren, was ihm wenig Zeit ließ, sich an der Campuspolitik zu beteiligen.

Eine Karriere im Geheimdienst ist vielleicht nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man den Titel ihrer Doktorarbeit liest: „Das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung unter Berücksichtigung der Problematik der anonymen Geburt.

“ Allerdings schaffte sie es, die Diplomarbeit genau zur Zeit der Geburt ihres Sohnes fertig zu stellen. Felor Badenberg suchte eine Stelle im öffentlichen.

Dienst, die es ihr ermöglichte, ihren Wohnsitz in Köln zu behalten. Eines der ersten Dinge, die ihr auffielen, war jedoch, wie gelassen sie war. 2011, als Maaßen gerade sein Amt als Präsident des.

Bundesamtes für Verfassungsschutz angetreten hatte und eine Vielzahl von altgedienten und durch fragwürdige Vorgänge belasteten Geheimdienstmitarbeitern entlassen werden sollte, kam der sympathische und eigensinnige Felor Badenberg verantwortete das Ressort Personal.

Badenberg bestand darauf, dass er nicht nachgeben würde. Gerade in diesem Moment ein faszinierender Ort. Sie orchestrierte den unfreiwilligen Abgang älterer und mächtigerer Mitarbeiter fast fehlerlos, indem sie ihren Umzug organisierte.

Dank ihm wurde sie Teil von Maassens engstem Kreis. Sie übernahm die Verantwortung für seine laufende Berichterstattung an Abgeordnete und Regierungsmitglieder.

Genauer gesagt liegt es auch an Maaßens oft provokantem und lockerem Ton, wenn er nach rechts schaut. Die große Stärke dieses Dokumentarfilms besteht darin, dass er dieser Frage innerhalb von neunzig Minuten aus den unterschiedlichsten Perspektiven nachgeht und dabei stets sachlich bleibt.

Die Bereiche Cyber-Bedrohungen, Islamismus und islamistischer Terrorismus sowie Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus werden in dieser Analyse die größte Aufmerksamkeit erhalten.

Es geht auch um Rechtsextremismus innerhalb der für die Sicherheit zuständigen staatlichen Stellen. Die Abgeordneten des Bundestages kommen in dem Film zu Wort, und die.

Mehrheit von ihnen plädiert für deutliche Verschiebungen in der Definition der Aufgaben und der Organisationsstruktur des Verfassungsschutzes, wenn nicht sogar für dessen vollständige Abschaffung. Ein Vertreter einer Forschungsdatenbank hat seine Gedanken zu diesem Thema geteilt.

Diese Datenbank sammelt seit Jahren Informationen zum Auftreten von Stephan Ernst in rechtsextremen Kontexten. Dazu gehört auch der Zeitraum, in dem der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke für den Verfassungsschutz völlig unauffällig gelebt haben soll.

Es gibt viele Fälle, die als Beispiele für das Scheitern dienen. Auf der anderen Seite Stephan Kramer, der neue Präsident des Thüringer SchutzamtesVerfassungsschutz, bemüht sich, bei der “praktischen Feldarbeit” vor Ort vom Kamerateam begleitet zu werden.

Er bietet einem Museumskurator, der im selben Gebäude wie ein prominenter Gastronom und Veranstalter von Rechtsrockkonzerten arbeitet, direkte moralische Unterstützung an.

Das kommt mir mitfühlend vor, aber letztlich zu harmlos. Den Hessischen Verfassungsschutz, der mit ziemlicher Sicherheit viele Informationen zu erklären hätte, sieht und hört man an diesem Ort nirgends.

Der Film wurde zugänglich gemacht, und im Kölner Bundesamt herrschte teilweise geradezu lächerliche symbolische Transparenz.

Mehrere Beamte, die mit dem Schutz der Verfassung beauftragt sind, erörtern ihre Aufgaben. Der Schuldige der früheren Beschattung des Kölner „Rizin-Bombers“ lässt die Beobachtung anschaulich nachspielen. Diese Person wurde inzwischen verurteilt.

Bei diesem Thema sollte es selbstverständlich sein, dass dem Transparenzbegriff Grenzen gesetzt sind. Dieser Film macht deutlich, dass man sich in einer schwierigen Lage befindet.

Alice Weidel, die Oppositionsführerin der AfD im Bundestag, ist hier gleich zweimal präsent: Einmal als Bundestagsabgeordnete der größten Oppositionspartei, in einer Interview-Aussage zum Nutzen des Verfassungsschutzes – und als spricht ein Sprecher, der von.

“Drohungen” durch “Kopftuchmädchen” und “Messermänner” sprach. Einmal als Bundestagsabgeordneter der größten Oppositionspartei.

Am Ende des Films dreht sich die Diskussion darum, ob es möglich oder notwendig sein wird, die AfD auch nach der Auflösung des „Flügels“ weiter zu beobachten.

Statements von Björn Hocke, Alexander Gauland, Andreas Kalbitz und Alice Weidel sind zur schnellen Identifikation im Film zusammengestellt. Die vom Verfassungsschutz geforderte Notwendigkeit eines Frühwarnsystems wird in diesem Film voll ausgeschöpft.

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