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Ricardo Lange Lebenslauf
Ricardo Lange Lebenslauf

Ricardo Lange Lebenslauf | Ricardo Lange, Jahrgang 1981, verbrachte seine Kindheit in einer Plattenbausiedlung in Berlin-Hellersdorf, die er als die schlimmste Gegend der Neunziger bezeichnet.

Er trainierte Kampfsport und baute seinen Körper auf, um sich gegen Übergriffe von Mitgliedern jugendlicher Banden zu verteidigen. Nach Stationen in verschiedenen Bereichen, unter anderem im Strafvollzug und in der Fitnessbranche, konnte er schließlich seine wahre Berufung entdecken.

Er absolvierte eine Ausbildung zum Krankenpfleger mit Fachrichtung Intensivpflege und ist derzeit als Leasing-Mitarbeiter in verschiedenen Berufen tätig der Berliner Kliniken.

Als er über die Routinetätigkeiten in Krankenhäusern berichtete, machte er sich deutschlandweit einen Namen und wurde von Jens Spahn zu einer Bundespressekonferenz gerufen.

Als Pfleger hat er einen kritischen Blick auf Fragen der Pflege. Ricardo Lange, 39 Jahre, war als Intensivpfleger in einer medizinischen Einrichtung beschäftigt.

Der Stress, zusammen mit der hohen Arbeit, führte jedoch dazu, dass er sich unwohl fühlte. In diesem Beitrag erläutert er die Gründe, warum er zur Zeitarbeit übergegangen ist, und warum viele andere es ihm gleichtun.
Schon vor Corona herrschte eklatanter Pflegekräftemangel; Doch die Epidemie verschlimmert die Situation nur, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt.

Demnach kam es allein zwischen Mai und Ende Juli 2020 zu einem Rückgang von mehr als 9.000 Pflegekräften. Dies entspricht einer negativen Differenz von 0,5 Prozent.

Ricardo Lange kennt die Gründe, die Menschen dazu bewegen, ihren Beruf aufzugeben. Vor der Pandemie begann die Intensivpflegekraft befristet statt in einer Klinik zu arbeiten.

Er wird ab sofort als Leiharbeiter für Krankenhäuser in Berlin tätig sein. In diesem Abschnitt erörtert er seine Ziele, die Herausforderung seiner Arbeit mit Covid-Patienten und die kritische Natur der Notwendigkeit von Veränderungen.

Viele Menschen haben versucht, eine psychologische Therapie in Anspruch zu nehmen. Einige Leute haben Nachrichten-Apps von ihren Mobilgeräten gelöscht, weil sie das Thema nicht mehr ernst nehmen können.

Viele Menschen vermeiden Gespräche innerhalb ihres eigenen sozialen Umfelds, weil sie befürchten, beschuldigt zu werden, von der Regierung für falsche Äußerungen bezahlt zu werden. Im Internet nennen uns manche Corona-Faschisten, was eine Beleidigung ist.

Lange schreibt seinen jüngsten Aufstieg zum Star der geradlinigen und ehrlichen Art zu, in der er über die missliche Lage von Krankenschwestern spricht.

Nach dem Standard-Briefing zur aktuellen Corona-Situation in Deutschland, das vor allem aus Zahlen bestand, wandte sich die bestens ausgebildete Intensivpflegerin auf der Bundespressekonferenz an das Publikum.

Emotional verzweifelt fuhr er fort, die barbarische Art und Weise zu beschreiben, in der Covid-Patienten auf den Intensivstationen starben, die darin bestanden, dass sie isoliert und ohne direkten Kontakt mit Sterbebegleitern starben.

https://www.youtube.com/watch?v=v0CltsCXOc4
Ricardo Lange Lebenslauf

Wir haben uns so viel Mühe gegeben, nur um unsere Arbeit lächerlich zu machen, und es tut weh. Kürzlich half ich einer Kollegin, einer alleinerziehenden Mutter, die kurz vor dem Zusammenbruch stand, sicher nach Hause zu kommen.

Und eine sehr engagierte Ärztin hat mir gerade erzählt, dass sie nach der Nachtschicht gelegentlich an den Straßenrand anhält, um ein kurzes halbstündiges Nickerchen zu machen, da sie es sonst nicht nach Hause schaffen würde.

Die Krankenschwester äußerte ihre Missbilligung des Vorgehens der Bundesregierung zur Bekämpfung der Pandemie und sagte, dass die Situation etwas mit Ihnen macht.

Lange stellte fest, dass das Pflegepersonal weder mental noch technisch auf die Epidemie vorbereitet sei, und machte deutlich, dass die Mitarbeiter auf den Intensivstationen bereits vor Ausbruch der Pandemie über ihre Kapazitäten hinaus arbeiteten. Seinetwegen sah sich der Gesundheitsminister gezwungen, eine Erklärung abzugeben.

Außerdem hat er nicht vor, Jens Spahn vom Haken zu lassen. Er werde sich in den kommenden Tagen mit Abgeordneten aller Parteien treffen, „um herauszufinden, welche Vorstellungen sie zur Pflege haben – was wir als Pflegende, aber auch als Gesellschaft nach der Bundestagswahl im Herbst von Ihnen erwarten können schreibt er in seiner neuesten Kolumne.

Er werde sich mit den Abgeordneten treffen, “um herauszufinden, welche Vorstellungen sie für die Pflege nach der Bundestagswahl im Herbst haben.

Im Nachhinein irritierte ihn eine Aussage von Jens Spahn aus der Vorwoche: “Er hat angedeutet, dass er nicht in kürzester Zeit aufholen kann, was in der Pflege seit Jahren verloren gegangen ist.” Es ist lustig, denn wer war in den letzten 16 Jahren verantwortlich.

Auch die Aussage des Ministers, “wir müssten uns auf einen Marathon einstellen, irritiert ihn. Denn um das Bild intakt zu halten, kommen wir Laufenden, vor allem die Betreuer, allmählich aus der Puste.

Die Verabschiedung des Infektionsschutzgesetzes steht exemplarisch für die blitzschnelle Reaktionszeit der Politik in Krisenzeiten. Sündeeit vielen Jahren gefährdet der Personalmangel die Gesundheit und Sicherheit der Patienten.

Es brennt schon sehr lange.“ Es ist paradox: Einerseits plädieren wir Pflegekräfte für mehr Anerkennung, andererseits schätzen wir unser eigenes Leben nicht.

Da mich der Stress und die Arbeitsbelastung krank machten, entschied ich mich zu kündigen. Vor drei Jahren hatte ich die Erleuchtung, dass es mir mitten in der Nacht nicht so gut ging.

Es war das gleiche Gefühl wie kurz vor den Prüfungen: totale Euphorie gepaart mit starkem Druck. Der Bereitschaftsarzt führte bei mir ein Elektrokardiogramm durch und verlegte mich dann schnell in die Notaufnahme.

Der Arzt stellte fest, dass der Patient zusätzlich zu einem ungewöhnlich hohen Blutdruck von über 200 Herzrhythmusstörungen hatte. Mein Herz war gesund, aber es schlug absolut unregelmäßig; Jeden Tag hatte es 7.000 Herzschläge, die nicht mit dem synchron waren, wo sie hätten sein sollen.

Es war nur die Anspannung ihrerseits. Mir blieb nichts anderes übrig, als in einem gemächlicheren Tempo zu gehen. Es ist ironisch, dass Krankenschwestern wie wir oft nach mehr Anerkennung schreien, aber wir legen nicht viel Wert auf unser eigenes Leben.

Da mich der Stress und die Arbeitsbelastung krank machten, entschied ich mich zu kündigen. Vor drei Jahren hatte ich die Erleuchtung, dass es mir mitten in der Nacht nicht so gut ging. Es war das gleiche Gefühl wie kurz vor den Prüfungen: totale Euphorie gepaart mit starkem Druck.

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