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Carla Hinrichs Lebenslauf | Carla Hinrichs ist Mitglied der Umweltorganisation „Last Generation“. Als Sprecherin der Gruppe macht sie deutlich, welche Reformen sie von den Regierungsbehörden erwartet, um den Klimawandel aufzuhalten.

Carla Hinrichs Lebenslauf
Carla Hinrichs Lebenslauf

Sie plädieren für die Reduzierung von Lebensmittelabfällen als ersten Schritt zur Verhinderung des Klimakollaps. Seit Wochen werden Aktivisten an die Autobahnen genietet. Aber Hass trifft sie nicht auf der Straße.

Klimaaktivisten blockieren seit Wochen immer wieder Autobahnen in Berlin, aber auch in Stuttgart und Hamburg. Sie nehmen auf der Straße Platz, kleben teilweise am Asphalt fest.

Sie haben kürzlich im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft protestiert. Carla Hinrichs wurde von t-online interviewt. Eigentlich studiert der 25-Jährige Jura in Bremen. Trotzdem war sie eine Zeit lang die Sprecherin der “Letzten Generation”.

Die Initiative drängt auf ein Lebensmittelabfallgesetz sowie eine Agrarwende. Am Mittwochnachmittag erklärten die Aktivisten, wenn die Bundesregierung nicht auf ihre Forderungen reagiere, werde sie nicht an Flughäfen und Häfen Halt machen.

Zehntausende Menschen demonstrierten vor der Bundestagswahl für mehr Klimaschutz in Deutschland. Für einige ist das jüngste Wahlergebnis äußerst deprimierend.

Klimaaktivisten argumentieren, dass nach der Wahl vor der Wahl kommt. Sie beabsichtigen, in den folgenden Wochen weiter zu protestieren, unabhängig von den Farben der eventuell regierenden Koalition.

Fridays for Future will bereits im Oktober wieder global mobil machen – ein ungewöhnlich früher Zeitpunkt für den nächsten globalen Streik. Am vergangenen Freitag, nur zwei Tage vor der Bundestagswahl, gingen Zehntausende in Deutschland und weltweit auf die Straße, um gegen den Klimawandel zu protestieren.

Aber was blieb? Was passiert als nächstes? Die Ankündigung neuer Streiks lässt den Anschein erwecken, als ob die Bundestagswahl nie stattgefunden hätte.

„Ob Jamaika, GroKo oder die Ampelkoalition, wir werden nicht aufhören, das Vorgehen der Regierung gegen das Pariser Klimaabkommen zu messen“, sagt Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer.

Sie nennt eine andere unionsgeführte Regierung “lächerlich”. Sie weigert sich jedoch, die Wahlergebnisse ihrer eigenen Grünen zu berücksichtigen. “Wir messen unseren Erfolg als Bewegung nicht am Ausgang der Wahl der Grünen.”

Das Ziel ist schließlich eine überparteiliche Einigung auf 1,5 Grad“, sagt Neubauer. Es gebe also politische Einigkeit, dass sich die Erde nicht mehr als 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmen solle. In Deutschland seien es bereits 1,6.

Carla Hinrichs Lebenslauf
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Nach einer Reihe von Straßenblockaden durch Klimaaktivisten erklärte die Vorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, den zivilen Ungehorsam zur legitimen Form des politischen Protests.

Es bedarf jedoch eines friedlichen Prozesses. „Es ist offensichtlich, dass niemand in Gefahr sein darf“, sagte Lang dem Berliner „Tagesspiegel“. »Ich glaube, ziviler Ungehorsam ist eine legitime Form des politischen Protests, wenn er friedlich geschieht.«

„Allerdings“, so Lang weiter, „sollten wir uns fragen, warum junge Menschen zu solchen Mitteln greifen.“ “Dies ist motiviert durch eine tiefe Sorge um die Zukunft.”

Und die beste Antwort darauf ist, politische Verantwortung zu übernehmen. Setzen Sie also beim Klimaschutz alles daran, endlich auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen.

Aktivisten, die sich selbst als „Revolte der letzten Generation“ bezeichnen, haben zuletzt mehrfach Straßen und Autobahnen blockiert, vor allem in Berlin, aber auch in Hamburg und Stuttgart.

Sie fordern ein Verbot von Lebensmittelabfällen und eine sofortige Umstellung der Landwirtschaft auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Carla Hinrichs, Sprecherin der Gruppe, erklärte den Zusammenhang zwischen Lebensmittelverschwendung und Autobahnsperren so: „Wir stören massiv das tödliche ‚Weiter so‘, bis die Regierung endlich handelt und unser Recht auf Leben schützt.“

Abgesehen davon, dass sie Aufmerksamkeit erregten, bewirkten die Autobahnblockaden wenig. Die Selbstwirksamkeit oder die Erfahrung, mit dem eigenen Körper etwas zu bewegen, ist jedoch für alle Beteiligten ein bleibendes Erlebnis.

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Außerdem unterscheiden die Zuschauer des Spektakels klar zwischen Form und Inhalt. Man mag den Blockaden widersprechen, aber auch Aussagen von Autofahrern, die im Stau stehen, beginnen häufig mit dem Zusatz: “Ich finde es richtig, dass sie demonstrieren, aber…”

Die Mehrheit der Kritik konzentrierte sich darauf, dass die Blockaden die falschen Leute treffen würden. Eine Strohpuppe, bekannt aus der Spritpreisdebatte, wurde aus dem Schrank geholt: Es ist die alleinerziehende Mutter, die jetzt im Stau steht.

Auch SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert erwähnte sie und kritisierte die Aktion: Ihm zufolge richtet sich bei einem regulären Streik in einem Unternehmen die Aktion gegen den Arbeitgeber. Ihr bekämpft euch hier.

Bundesernährungsminister Cem Zdemir hat seine Absicht bekundet, Container zu legalisieren. Carla Hinrichs hingegen ist nicht zufrieden. „Die Legalisierung von Containern löst das zugrunde liegende Problem nicht. Dann machen wir weiter

Lebensmittel wegzuwerfen, und die Menschen essen weiterhin Lebensmittel aus dem Müll. Das ist kein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln.”

Hinrichs ist Mitglied der Protestbewegung “Aufstand der letzten Generation”. Klimaaktivisten blockieren Autobahnen, auch in Berlin. Ihre Protestmethode ist umstritten.

Sie plädieren für ein „Lebensmittelspargesetz“ und berufen sich dabei auf den Gesetzesentwurf der Klimaschutzorganisation „German Zero“. Frankreich ist das Vorbild der Aktivisten.

Supermärkte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern sind verpflichtet, nicht verkaufte Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen zu spenden. Sie können nicht mehr weggeworfen werden.

Die Klimaschutzgruppe „Aufstand der letzten Generation“ sorgt mit ihren Sitzblockaden immer wieder für Schlagzeilen und löst bei Autofahrern meist wütende Reaktionen aus.

Oder tun sie genau das Gegenteil ZAPP sprach mit Carla Hinrichs, der Sprecherin der Fraktion, und der Grünen-Politikerin Renate Künast, die der Medienstrategie skeptisch gegenübersteht. Protestforscher Simon Teune erkennt einige Mechanismen, die in der Gruppenberichterstattung konsistent sind.

Natürlich sollten die Blocker gegenüber dem einzelnen gestressten Fahrer nicht überheblich sein. Kühnert hingegen erklärt unfreiwillig, warum der Protest erfolgreich ist:

Es gibt mehr als nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber in der Klimakrise. Dieser Streik richtet sich nicht gegen einen konkreten Gegner, sondern gegen den fossilen Wahnsinn des Alltags, an dem auch die Krankenschwester leidet.

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Hier also ein Gedankenexperiment, das eigentlich eine Rechnung ist: Wenn es in Deutschland etwa 2.260 Autobahnausfahrten gibt und für eine Blockade 7 Personen benötigt werden,

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